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Mitgliederversammlung 2011: Alzheimer ist eine große Herausforderung
Was es bedeutet, einen an Alzheimer erkrankten Angehörigen zu versorgen, stand im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung des Diakonievereins. Die Autorin Margot Unbescheid las aus ihrem Buch „Alzheimer – Das Erste-Hilfe-Buch“. Darin beschreibt sie ihre Erfahrungen mit ihrem an Alzheimer erkrankten Vater. Nicht medizinisch und theoretisch, sondern ganz konkret und lebensnah erfährt man, wie die Krankheit sich entwickelt und welchen Herausforderungen man ausgesetzt ist. „Bei der Diagnose Alzheimer hat man zwei Möglichkeiten“, schreibt Margot Unbescheid, „Entweder man flieht, oder man bleibt. Entscheidet man sich zu bleiben, sollte man sich wappnen für das, was genau auf einen zukommt. Das kann man nur, wann man erfährt, wie andere Menschen ihren Pflegealltag meistern und aus deren Erfahrungen und Fehlern lernt.“ Dazu ist ihr Buch sehr hilfreich. Neben dem, dass viele Erlebnisse mit dem Vater erzählt werden, findet man wichtige und nützliche Informationen zu Krankheit. Und am Ende eines Kapitels bekommt man kurz zusammengefasst die persönlichen Tipps der Autorin.
Neben der spannenden und informativen Lesung zum Thema Alzheimer wurden auf der Mitgliederversammlung die jährlichen Berichte aus dem Diakonieverein gegeben. Geschäftsführerin Annette Messner konnte eine Jahresrechnung einem geringen, aber ohne weiteres verkraftbaren Minus vorstellen und gab einen positiven Ausblick in die Zukunft. Der Vorstand und die Geschäftsführung wurden überwältigender Mehrheit entlastet, so dass der Diakonieverein gut ins neue Jahr manövriert werden kann.
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